Machbarkeitsstudie Elsterberg

Die Stadt Elsterberg plant, die brachliegenden Flächen des ehemaligen ERTEX GmbH-Geländes zwischen der Friedhofstraße und dem Coschützberg zu entwickeln und somit wiederzubeleben. Dieses Areal erstreckt sich über die Grundstücke 596/19, 599/6 und 600/1 in der Gemarkung Elsterberg und umfasst insgesamt 14.880 m².

Variante 1
Variante 2
Variante 3

In Variante 3 beinhaltet eine geringfügige Ausdehnung der Wohnbebauung entlang der westlichen Friedhofsstraße. Hier könnten 6 Wohneinheiten geschaffen werden, wobei ein hoher Grad an Erhaltung des Bestehenden angestrebt wird. Dieser Ansatz würde
die Neuversiegelung und Erschließungsmaßnahmen auf ein Minimum beschränken.
Der südliche Bereich mit Zugang zum Coschützberg würde stattdessen für die Schaffung von Sport- und Freizeitanlagen genutzt. Eine großzügige Grünstruktur trägt zur Steigerung der Wohnqualität bei und gewährleistet einen harmonischen Übergang zur Landschaft.

Diese ausgewogenere Variante erweist sich sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich als nachhaltiger.
Sie beinhaltet die Errichtung von 11 Wohneinheiten im Zweifamilienhausstil unter Berücksichtigung der vorhandenen infrastrukturellen und landschaftlichen Gegebenheiten. Dieser Ansatz ermöglicht eine Kostenreduktion und den Erhalt wertvoller natürlicher Ressourcen.
Die Parkflächen entlang der Friedhofsstraße bleiben größtenteils unverändert. Die Erschließung der
südlichen Grundstücke erfolgt durch Nutzung bereits vorhandener Zugangswege vom Coschützberg
aus. Der östliche Bereich entlang der Friedhofstraße könnte in eine Grünfläche mit gemeinschaftlichem Nutzen umgewandelt werden, was die Attraktivität des gesamten Stadtviertels steigern würde.

 dieser Maximalvariante ist vorgesehen, 16 Einfamilienhäusern auf unterschiedlich großen Grundstücken zu errichten. Um den Aufwand für die Erschließung und die damit verbundenen Kosten zu minimieren, werden insbesondere die bereits ebenen und terrassierten Flächen genutzt. Derzeit ist das Gelände von steilen Abschnitten mit üppiger Vegetation geprägt.
In dieser Variante werden die südlichen Grundstücke, die sich auf höherem Gelände befinden, durch die Anlage einer neuen Straße erschlossen. Der südöstliche Bereich eignet sich hingegen nicht für Bebauung und wird stattdessen für eine qualitative Grüngestaltung genutzt. Die Bestandsparkplätze auf der Friedhofstraße würden überplant.